Walddusche

Kunstinstallation mit Cellulose-Netzen

Projekt von Ida Eda (Ida Zahradnik), Studentin an der Universität für Angewandte Kunst

Verlieren wir den Kontakt?

Für mich wirkt es, als würde unsere Gesellschaft den Kontakt zum Wald verlieren.

Können wir die Natur noch spüren wenn wir uns durch sie bewegen?

Heute findet man Angebote für geführte Touren durch den Wald. Diese werden Waldduschen genannt. In diesen Touren bekommt man Tipps, wie man Natur wahrnehmen kann. Anfangs wurden Waldduschen für therapeutische Methoden angewendet, heute kann jeder bei einer solchen Walddusche teilnehmen.

Ich startete den Versuch so eine Dusche nachzuspielen und später mit Materialen nachzustellen.

Sechs Personen moderierte ich individuell durch die Natur. Die Installation bietet einen Einblick in diesen Versuch und abstrahiert den Begriff Walddusche. Die Dusche wird in einen von Menschen gestalteten Raum (Ausstellungsraum) verschoben und thematisiert somit nicht nur das Thema Natur, sondern auch den menschlichen Einfluss auf diese und die Veränderungen die damit verbunden sind.
 

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